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Was muss man beim Kauf eines Treppenschutzgitters beachten?

Kauftipps

Klar, ein Treppenschutzgitter macht nur Sinn, wenn es fest und zuverlässig ist. Deshalb sollten sich Eltern schon ein wenig auf den Kauf vorbereiten.

Mit dem Zollstock bewaffnet muss zuerst die so genannte lichte Weite gemessen werden, und zwar von Türrahmen und Treppenbreite. Nur Kinderschutzgitter, die für genau diese Maße geeignet sind, sind auch wirklich sicher! Viele Produkte sind in ihren Ausmaßen flexibel verstellbar. Das sollte allerdings nur beschränkt ausgenutzt werden, da mit zunehmender Weite Spannung und Festigkeit des Schutzgitters abnehmen.

Ein Knackpunkt könnte die Verriegelung sein. Manche sind sehr einfach und somit für schlaue Kinderköpfe leicht durchschaubar. Lassen Sie sich die verschiedenen Mechanismen vom Fachhändler erklären und entscheiden Sie gut, welche Art Ihr Kind möglichst lange und effektiv vor gefährlichen Situationen schützt.

Vielleicht ist ja auch ein festes Gitter ganz ohne Tür die beste Lösung. Große Kinder und Erwachsene steigen leicht drüber und kleine Intelligenzbolzen können tüfteln wie sie wollen, sie überwinden das Hindernis nur mit Mamas oder Papas Hilfe. Sollte noch ein kleineres Geschwisterchen mit im Haushalt leben ist so eine feste Lösung nicht empfehlenswert: Das Drübersteigen mit einem Baby im Arm ist recht gefährlich.

Á propos Baby: Die Kleinsten der Kleinen erkunden ihre Umwelt ja vor allem sehr gern mit dem Mund. Deshalb sollte beim Kauf unbedingt auch auf Oberflächenbeschaffenheit und Material geachtet werden.

Und zu guter Letzt: Achten Sie auf runde Ecken und Kanten und wählen Sie ein Modell ohne herausragende Bauteile. An diesen könnten Schnullerkette oder Ähnliches ansonsten ganz schnell hängen bleiben.